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Durch die falsch verstandene Sanierung und Modernisierung
ist viel an erhaltenswerter Bausubstanz in unserer Stadt verlorengegangen
oder bis zur Unkenntlichkeit verändert worden. Dies wird oft erst
klar, wenn sich das Stadtbild bereits verändert hat und die Veränderungen
nicht mehr reparabel sind. Durch öffentliche Diskussionen, Publikationen,
Ausstellungen und Wettbewerbe ist es uns zunehmend gelungen, dies bewußt
zu machen und für eine Stadterhaltung und Denkmalpflege, verbunden
mit einer behutsamen und langfristig konzipierten Stadterneuerung zu werben.
Ein Beispiel hierfür ist die Rettung und Restaurierung
des Stadtbades an der Burgstraße in Viersen. Es handelt sich um
ein Baudenkmal von überregionaler Bedeutung, zumal nur noch wenige
Bäder aus der Zeit des Jugendstils erhalten blieben.
In diesem Zusammenhang ist ebenfalls der Tag des offenen Denkmals zu sehen, der alljährlich
in Zusammenarbeit mit der Stadt Viersen - Untere Denkmalbehörde veranstaltet wird
und in der Bevölkerung immer mehr Zuspruch findet. Es standen Industriedenkmale,
Türme, Parks und Gärten sowie historische Gaststätten in
den vergangenen Jahren im Mittelpunkt. Im Jahre 2007 fand das bundesweite Thema "Ein Denkmal steht selten allein: Straßen, Plätze und Ensembles" eine große Resonanz.
Für Stadterhaltung und Stadterneuerung mit hoher Qualität werben ebenfalls die vom
Arbeitskreis "Denkmalpflege und Stadtentwicklung" des Vereins für Heimatpflege e.V. Viersen in Zusammenarbeit mit den Viersener Künstlern Ruth Kaiser (bis 1997) u. Stefan Kaiser (ab 2002) erarbeiteten Viersener Bilderbögen, die Ihnen bemerkenswerte Details aus allen Stadtteilen unserer Stadt zeigen und Sie gleichzeitig dafür gewinnen möchte, sich für deren Erhalt einzusetzen.
Herausgeber sind: Verein für Heimatpflege e.V. Viersen, die und die Stadt Viersen |
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