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Verein für Heimatpflege e.V. Viersen

Gegr. 1956

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Häufig gestellte Fragen


Stichwortverzeichnis

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  • Judenverfolgung
    • Quellensammlung zur nationalsozialistischen Judenverfolgung in Viersen
      • I. Akten
      • II. Literatur
        • Signatur Autor
          15.02.001 Nussbaum, Rudolf - Was bietet Viersen,1962,H.8,S.10-17r
          15.02.529 Nussbaum, Israel - Gut Schabbes
          06.06.045 Brocke, Michael - Feuer an dein Heiligtum gelegt
          15.02.285 Schulte, Klaus H. S. - Die jüdischen Familien in Dülken, Süchteln und Viersen im 19. Jahrhundert
          14.03.270 Kreis Viersen - Geschichte der Juden im Kreis Viersen
          15.02.084 Dohr, Ferd. - Chronik der Viersener Juden 1809-1942
          15.02.155 Alltag im Nationalsozialismus: Texte u. Materialien
          15.02.335 Vereinig. d. Verf. d. Naziregimes - Widerstand u. Verfolgung in Viersen, Dülken und Süchteln 1933-1945
      • III. Bilder
  • Kloster Sancti Pauli Bekehrung
    • Das Kloster umfasste Empfangs- und Gästeräume, Speise- und Schlafsaal, Küche und Vorratsräume sowie Gesinderäume für die Mägde.
      Für die Viersener Bauerntöchter richtete das Kloster eine Mädchenschule ein, in welcher sie in Religion, Rechnen, Lesen und Schrei-ben unterrichtet wurden. Besonders beliebt waren die Handarbeitsfächer. Die größeren Mädchen lernten bei den Schwestern die Kunst des Spinnens Außer der Mädchenschule betrieb der Konvent ein internes Mädchenpensionat sowie als soziale Einrichtung ein Altenheim, in welchem betagte Bürger als "Tischgenossen" eigene Wohnräume hatten. In der Krankenstube wurden sie und auch Außenstehende behandelt. Die Kapelle und diese sozialen Einrichtungen verbanden die Menschen mit dem Kloster, die Schwestern wurden schlicht mit der alten Bezeichnung "os Beginne - unsere Beghinen" genannt.

      Die Abbildung rechts zeigt das Klostergebäude aus dem Jahr 1423 an der Straße Am Klosterweiher (Abriss 1905). Der Konvent Sancti Pauli Bekehrung in Viersen (1408-1802)

      Geschichte des Klosters Sancti Pauli Bekehrung

      Straßennamen die an das Kloster und die Beghinen erinnern
      Die Straße "Am Kloster" verläuft vom Lichtenberg bis zur Heierstraße. Schon 1609 wurden die Häuser der Nachbarschaft um das Kloster mit "am Kloster" bezeichnet. Die "Klosterstraße" verbindet den Hoserkirchweg mit dem "Portiunkulaweg" zwischen Heimbach- und Petersstraße, welcher an die Portiunkulakapelle bei Assisi und den Ablass erinnert, der auch im Viersener Kloster zu erwerben war. "Am Klosterweiher" führt von der Kloster- zur Hohlstraße, der Name hält die Erinnerung an den zum Kloster gehörenden 2.200 qm großen Weiher wach. In der Wohnanlage "Klostermühle" trägt auch die Innenstraße den Namen "Klostermühle". Sie verläuft von der Straße "Am Kloster" nach Osten. Der Name bezieht sich auf die 1618 erwähnte Mühle des Beghinenklosters, die durch ein oberschlägiges Wasserrad angetrieben wurde. Die letzten Reste des Mühlengebäudes wurden 1974 abgerissen. "Beghinenhof", so benannt 1975, lautet der Name der Wohnanlage zwischen Hohlstraße und den Straßen Am Kloster und Am Klosterweiher. Das Straßendreieck Heierstraße, Am Kloster und Am Klosterweiher umfasste den Beghinenhof bzw. das spätere Franziskanessenkloster.

  • Rintgen
    • Siedlung an der Wasser-Rinne

  • Rintger Bäche
      • 1. Bach - Quelle im ehem. Klosterweiher (heute = westl. Teil der Wohnanlage Beghinenhof),
        Verlauf Heimbach-/Hauptstr. - Gereonsplatz (Neumarkt) - Große Bruch- / -Krefelder Str.


      • 2. Bach - Quelle im ehem. Klosterweiher, durch den ehem. Bereich, des Klosters St. Pauli (= Beghinenkloster/ heute = östlicher Teil der Wohnanlage Beghinenhof), er trieb die Klostermühle an ( am nördlichen Teil der Straße Am Kloster gelegen gegenüber der heutigen Straße Klostermühle)
        Verlauf: Klostermühle - Straßendreieck Gladbacher Str./ Bleichstr./Neumarkt - zw. Großer und kleiner Bruchstr - Krefelder Str. - Hülsdonk
        Bach 1 vereinigt sich bei der Einmündung Alte Bruchstr. und Krefelderstr. mit der sog. Siep (Petersstr./Lindenstr./Alte Bruchstr.) und etwas weiter östl. mit Bach 2, dann nördl. Verlauf zum Dorfer Bach -> Einmündung Niers


      • 3. Bach - Quelle etwa Bleich-/Gladbacher Str.
        Verlauf: Bleichstr. - Gereonsplatz (Neumarkt) - Gereonstr. - Eichenstr. - Robend, mündet östl. Hülsdonk in den Bach 1 + 2


      • Alle Bäche sind heute an die städt. Kanalisation eingebunden.

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